FAQ

– häufig gestellte Fragen

  1. Was ist Radio RheinWelle?
  2. Was sind nichtkommerzielle Radiosender?
  3. Wie kann ich RheinWelle empfangen?
  4. Was ist OGR?
  5. Welche Musik sendet RheinWelle?
  6. Seid Ihr ein normales Radio?
  7. Was hat es mit dem Verein „Radio Rheinwelle 92,5 e.V.“ auf sich?
  8. Wo steht der Sendemast von Radio Rheinwelle?
  9. Warum sendet ihr nicht von den großen Masten?
  10. Wo ist Radio Rheinwelle zu empfangen?
  11. Könnt ihr die Sendeleistung nicht einfach erhöhen?
  12. Kann man RRW 92,5 im Internet hören?
  13. Der Stream über Internet funktioniert nicht! Was kann ich machen?
  14. Wie finanziert ihr euch?
  15. Bekomme ich Mitschnitte von Sendungen?
  16. Gibt es Playlists von euren Musikprogrammen?
  17. Gibt es die Möglichkeit, Sendungen zu politischen, sozialen oder kulturellen Themen zu machen?
  18. Warum spielt ihr manchmal so ungewöhnliche Musik?
  19. Kann ich bei Euch eine Ausbildung/ein Praktikum absolvieren?
  20. Ich suche einen Job. Gibt’s bei Euch welche?
  21. Was muss ich tun, wenn ich einen eigenen Radiosender aufmachen will?
  22. Woher kommen Eure Nachrichten?
  1. Was ist Radio RheinWelle?

Radio RheinWelle 92,5 e.V. ist das nichtkommerzielle Lokalradio für die Region Wiesbaden, Mainz und Umgebung.

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  1. Was sind nicht-kommerzielle Radiosender?

Nicht-kommerzielle Radiosender (oder kurz NKL) sind die lokale und clevere Alternative zu privaten sowie öffentlich-rechtlichen Sendern. Unser Sender wird von dem gemeinnützigen Verein Radio RheinWelle e.V. betrieben.

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  1. Wie kann ich RheinWelle empfangen?

Über Antenne für Wiesbaden und Mainz: UKW 92,5 MHz. // Mit DAB+ im Rhein-Main-Gebiet zwischen Gießen und Odenwald – Wiesbaden und Hanau: Kanal 12C // Via Web weltweit über drei verschiedene Streamcasts.

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  1. Was ist OGR?

OGR heißt Offenes Gruppenradio. Im OGR stellen wir Vereinen, Gruppen, Initiativen und Verbänden Sendeplätze zur Verfügung, die diese dann frei gestalten können.

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  1. Welche Musik sendet RheinWelle?

Das unmotivierte Raufundrunterleiern der aktuellen Musikcharts ist bei uns kein Thema. Die Zusammensetzung der Sendungen ist außergewöhnlich vielschichtig und wir lassen keine Musikrichtung außen vor. Von Klassik über Hard Rock bis Heavy Metal und Oldies kann man hier alles hören was das Ohr begehrt. Jede Sendung hat ihre eigene Musikrichtung.

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  1. Seid Ihr ein normales Radio?

Ja, Radio Rheinwelle 92,5 ist ein ganz normaler Rundfunksender. Wir sind, wie die öffentlich-rechtlichen Sender auch, für die terrestrische Verbreitung über UKW 92,5 MHz lizensiert. Wir haben als „drittes Standbein demokratischer Willensbildung“ die Lizenz oder auch staatliche anerkannte Erlaubnis, Nachrichten und für die Öffentlichkeit Relevantes terrestrisch zu verbreiten. Und obwohl wir mittlerweile auch über unseren Internetstream einen höheren Verbreitungsgrad haben und weltweit zu genießen sind, haben wir im Gegensatz zu Internetplattformen einen öffentlichen Auftrag, für die Hörer aus der Region Wiesbaden und Drumherum Wissenswertes verständlich aufzubereiten. Daher orientieren wir uns am Rundfunkrecht und wissen den Pressekodex zu schätzen: „WAHRHAFTIGKEIT UND ACHTUNG DER MENSCHENWÜRDE. Die Achtung vor der Wahrheit, die Wahrung der Menschenwürde und die wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit sind oberste Gebote der Presse. Jede in der Presse tätige Person wahrt auf dieser Grundlage das Ansehen und die Glaubwürdigkeit der Medien.“

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  1. Was hat es mit dem Verein „Radio Rheinwelle 92,5 e.V.“ auf sich?

Unser Sender ist vereinsrechtlich organisiert. Das bedeutet, dass wir mit unserem Mitgliedsbeitrag zum Erhalt dieses „dritten Standbeins demokratischer Willensbildung“ beitragen. Dieser Beitrag ist nicht einfach als Eintrittsgeld zu betrachten, sodass man das Mischpult und alle sonstigen Ressourcen „benutzen“ kann. Es ist der Beitrag zur Erhaltung und Fortschreibung einer Idee: nämlich der Idee, dass jeder Bürger am demokratischen Prozess mitwirken kann. Darüber hinaus beinhaltet der Beitrag auch eine versicherungsrechtliche Absicherung. Ehrenamt ist bei uns weit mehr als ein Hobby: Es bedeutet Arbeit. Arbeit, die – bei allem Spaß – man für einander leistet und für einen anderen … nämlich den Hörer.

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  1. Wo steht der Sendemast von Radio Rheinwelle?

Im Herzen Wiesbadens, aber doch hoch genug über den Dächern der Weltkurstadt, um weithin ins Umland auszustrahlen.

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  1. Warum sendet ihr nicht von den großen Masten?

Das wäre schön – allerdings würden sich dann die Hörer anderer Programme heftig beschweren, weil deren Empfang beeinträchtigt würde. Außerdem: Wir sind ein Lokalradio; unser gesetzliches Verbreitungsgebiet ist Wiesbaden und das Umland (ca. von Wallau bis Walluf) und ein bisschen strahlen wir auch bis hinüber auf die andere Rheinseite aus. Eine darüber hinaus gehende, regionale Verbreitung ist planmäßig leider nicht vorgesehen.

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  1. Wo ist Radio RheinWelle zu empfangen?

Die offizielle Antwort lautet: in Wiesbaden und Drumherum, wobei dieses die nähere Umgebung auch ein Stückchen auf der anderen Rheinseite bezeichnet. Was unter „näher“ zu verstehen ist, hängt von vielen verschiedenen Umständen ab, beispielsweise auch vom Wetter und von den topographischen Gegebenheiten. Aber eigentlich ist es meist gar nicht so schwer, uns zu empfangen. Über Antenne für Wiesbaden und Mainz: UKW 92,5 MHz // Mit DAB+ im Rhein-Main-Gebiet zwischen Gießen und Odenwald – Wiesbaden und Hanau: Kanal 12C // Via Web weltweit über drei verschiedene Streamcasts.

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  1. Könnt ihr die Sendeleistung nicht einfach erhöhen?

Würden wir gern – aber das ist Sache der Telekom. Das Problem ist: Wenn die Leistung eines Senders verändert wird, hat das auch Auswirkungen auf den Empfang anderer, benachbarter Sender. Das UKW-Frequenzband ist ein höchst komplexes und sensibles Gebilde, mit dem sehr vorsichtig umgegangen werden muss  Laut Auskunft der Telekom ist keine weitere Verbesserung unserer Sendeleistung möglich, ohne dass andere Programme gestört werden. Aber möglicherweise wird ja nach der Einführung des Digitalradios alles besser!

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  1. Kann man Radio RheinWelle 92,5 im Internet hören?

Ja – wir verfügen über drei livestreams, die über die Webseite zugänglich sind. Podcasts und Audio-Downloads sind leider aus rechtlichen Gründen nur eingeschränkt möglich.

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  1. Der Stream über Internet funktioniert nicht! Was kann ich machen?

Den Button „online – hören“ auf der Website anklicken, wenn der Button nicht funktioniert einen der Links auf der Seite nutzen.

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  1. Wie finanziert ihr euch?

Großteils durch Zuschüsse der Landesmedienanstalt, die wiederum aus Rundfunkgebühren finanziert wird. Eine unserer wichtigsten Einnahmequellen sind Mitgliedsbeiträge und sonstige Zuwendungen; außerdem sind wir als gemeinnütziger Verein berechtigt, Spenden anzunehmen.

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  1. Bekomme ich Mitschnitte von Sendungen?

Das Kopieren von Sendungen ist mit viel zeitlichem und organisatorischem Aufwand verbunden. Wer unbedingt eine Aufzeichnung haben will, kann sich aber melden; wir sehen dann, was sich (gegen eine kleine Spende) machen lässt.

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  1. Gibt es Playlists von euren Musikprogrammen?

Teilweise. Es gibt verschiedene Musiksendungen, die eigene Webseiten betreiben und dort immer die Playlists veröffentlichen; auf einigen Seiten kann man sich sogar die jeweils aktuellste Sendung als Audio-Datei anhören. Die Internetadressen werden normalerweise in den Sendungen durchgegeben.

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  1. Gibt es die Möglichkeit, Sendungen zu politischen, sozialen oder kulturellen Themen zu machen?

Aber klar! Wir sind bestrebt, den Anteil an solchen Beiträgen weiter zu erhöhen. Man muss im Einzelfall sehen, ob freie Sendeplätze zur Verfügung stehen, aber generell sind wir an guten Wortbeiträgen immer interessiert. Bitte melden!

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  1. Warum spielt ihr manchmal so ungewöhnliche Musik?

Unser Programm – und speziell unser Musikprogramm – soll eine Ergänzung des herkömmlichen Medienangebots sein. Deshalb unterscheidet sich auch unsere Musikauswahl (immer öfter) stark von dem, was man bei den öffentlich-rechtlichen oder kommerziellen Sendern zu hören bekommt. Es ist nicht unsere Aufgabe, das Programm anderer Sender zu kopieren – stattdessen spielen wir vorzugsweise Musik, die man anderswo selten oder gar nicht hört – mit Vorliebe auch Regionalgewächse. Klar, dass da oft auch seltsam anmutende Klänge dabei sind, an die man sich erst gewöhnen muss – aber das ist ja gerade das Spannende am Radiohören. Wer sich hingegen lediglich mit den aktuellsten Hits berieseln lassen möchte, sollte andere Sender einschalten.

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  1. Kann ich bei Euch eine Ausbildung/ein Praktikum absolvieren?

Leider nein. Als weitgehend ehrenamtlich organisierter Verein habe wir nicht die personellen Kapazitäten, um ein Praktikum zu betreuen. Ausbildungsplätze können wir ebenfalls nicht anbieten.

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  1. Ich suche einen Job. Gibt’s bei Euch welche?

Zu tun gibt’s bei uns genug – nur können wir leider nichts dafür zahlen. Unser Etat reicht gerade eben für die notwendigsten Ausgaben, feste Mitarbeiter können wir uns kaum leisten. Unser nichtkommerzielles Lokalradio muss größtenteils ehrenamtlich funktionieren. Ob sich daran irgendwann etwas ändert, ist völlig ungewiss.

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  1. Was muss ich tun, wenn ich einen eigenen Radiosender aufmachen will?

Auf den ersten Blick eine etwas seltsame Frage, aber sie wird immer wieder gestellt. Die einfachste Antwort: Gründe einen multinationalen Medienkonzern, dann hast du keine Schwierigkeiten, eine Sendelizenz zu bekommen! Für alle, die es vorziehen, diesen Weg nicht zu gehen, gibt’s leider derzeit in Hessen wenig Hoffnung, ihr Ziel zu erreichen. Die Einrichtung eines – legalen – Radiosenders ist (zumindest wenn man kein Großinvestor ist) eine ziemlich komplizierte Sache. Das Rundfunkgesetz in Hessen lässt zurzeit keine kommerziellen Lokalsender zu. Zwar werden immer mal wieder Ausnahmen gemacht, aber die gelten – wie gesagt – nur für finanziell potente Medienkonzerne oder Zeitungsverlage. Für uns gewöhnliche Sterbliche sieht das Gesetz den sogenannten „nichtkommerziellen Lokalfunk“ vor, zu dem auch Radio RheinWelle 92,5 gehört. Die zuständige Landesmedienanstalt (LPR Hessen) kann solche Sender zulassen – vorausgesetzt, es gibt im geplanten Verbreitungsgebiet eine freie UKW-Frequenz. Allerdings sieht es zurzeit nicht danach aus, als würde die Landesmedienanstalt in absehbarer Zukunft weitere Sendelizenzen erteilen. Bei all diesen Entscheidungen spielen auch wirtschaftliche und medienpolitische Interessen eine gewichtige Rolle – und die sind für Außenstehende relativ schwer zu durchschauen.

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  1. Woher kommen Eure Nachrichten?

Unsere Nachrichten werden in Kooperation mit dem Deutschlandfunk (www.deutschlandfunk.de) ausgestrahlt. Somit sind unsere Hörerinnen und Hörer nicht nur in Wiesbaden und Hessen, sondern durch unsere Deutschlandfunk – Kolleginnen und Kollegen auch in Deutschland und weltweit immer aktuell informiert. Wir schicken herzliche Grüße nach Köln! Weitere Informationen über den Deutschlandfunk unter www.deutschlandradio.de.

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